Eine wirksame Dämmung dämmt nicht nur Deinen Energieverbrauch und Deine Heizkosten sowie CO2-Abgaben massiv ein, sie bietet auch:
Sommerlichen Hitzeschutz

Besonders geeignet für ein angenehmes, gesundes Raumklima: kapillaraktive Holzfaserdämmstoffe.
Schallschutz

Das sorgt für wirksamen Lärmschutz – von außen nach innen ebenso wie umgekehrt von innen nach außen – für entspannten Wohnkomfort und friedvolle Nachbarschaft.
Brandschutz
Ein gedämmter Dachstuhl bietet mehr Brandschutz als ein ungedämmter. Insbesondere Mineralwolldämmstoffe dämmen die Ausbreitung von Feuer ein und bewirken einen hohen Brandschutz – sie sind nicht brennbar und erzeugen im Brandfall praktisch keinen Rauch und keine toxischen Gase.
Die Dämmstoffe und ihre Eigenschaften
Da die außen liegende Dämmung extremen Temperaturwechseln ausgesetzt ist, müssen die einzelnen Platten besonders dimensionsstabil sein, um spätere Rissbildungen, Knack- und Knirschgeräusche zu verhindern. Ansonsten sind für die Auswahl des Dämmstoffs allein Deine Präferenzen entscheidend – grundsätzlich empfehlen sich für die Dachdämmung von außen:
Mineralwolle-Dämmplatten
Mineralwolle zeichnet sich durch Top-Dämmeigenschaften in Bezug auf den Wärme-, Schall- und Brandschutz aus. Sie erfüllt hohe Anforderungen und bietet höchsten Brandschutz: Baustoffklasse A, nicht brennbar. Mineralwolle- Dämmplatten sind diffusionsoffen und damit „atmungsaktiv“, langlebig und mechanisch belastbar.



Mineralwolle bezeichnet Dämmstoffe aus Mineralfasern, insbesondere Stein- und Glaswolle. Steinwolleprodukte sind in der Regel etwas schwerer und haben eine höhere Rohdichte als normale Glaswolleprodukte. Die Dämmstoffplatten sind daher meist druckfester und dimensionsstabiler. Sie bieten ebenso leicht bessere Schallschutzeigenschaften und sind noch hitzebeständiger. Durch die ständige Weiterentwicklung der Produkte durch die Hersteller verschwimmen die Unterschiede aber zunehmend, sodass auch Glaswolle produkte über vergleichbare Eigenschaften verfügen können.
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Naturfaser-Dämmplatten
Unter den Dämmstoffen aus nachwachsenden, weitestgehend biologisch abbaubaren Rohstoffen sind Holzfaser- Dämmplatten wohl am verbreitetsten. Sie bestehen in der Regel zu mindestens 85 % aus Holzfasern, die im Nass- oder Trockenverfahren aus Sägeresten stabil verpresst werden. Ihre hohe Druckfestigkeit sorgt für hervorragende Stabilität.



Holzfaser-Dämmplatten bieten eine gute Wärme- und Schall-Dämmleistung, die nur geringfügig unter der von Mineralwolle liegt. Ihre spezifische Wärmekapazität ist der mineralischer Dämmstoffe überlegen, was bedeutet, dass Holzfaser-Dämmplatten einen gesteigerten sommerlichen Hitzeschutz bieten. Sie sind hochgradig diffusionsoffen und kapillaraktiv, d. h. wassertransport- und -speicherfähig. Sie können Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben – das sorgt für ein angenehmes, gesundes Raumklima: Raumfeuchte wird ausgeglichen, Schimmel vermieden.
Mit Holzfaser-Dämmplatten lassen sich Brandschutzkonstruktionen bis F90 B/REI 90 errichten, d. h., ein Feuer würde 90 Minuten benötigen, um die an die Konstruktion gestellten Sicherheitsanforderungen zu überschreiten. Sie brennen verhältnismäßig langsam, mit geringer Rauchentwicklung und tropfen nicht brennend ab.
